Alle Baureihen sind federbelastete Formschlusskupplungen: Zylinderrollen (DMK) oder Kugeln (DXM, DCM) sitzen in Senkungen und werden von Tellerfedern angedrückt. Bis zum eingestellten Ausrückmoment wird das Drehmoment übertragen, bei DMK und DXM spielfrei in beiden Drehrichtungen. Bei Überlast drücken sich die Sperrelemente heraus, die Kupplung rastet in 2 bis 4 ms aus, und das Restmoment fällt auf 2 bis 5 %. Die Axialbewegung betätigt einen Näherungsinitiator oder Endschalter, der den Antrieb abschaltet.
Nach dem Ausrasten verhalten sich die Kupplungen unterschiedlich: Die Synchronkupplung rastet nur in einer Winkelstellung wieder ein, die Durchrastkupplung an mehreren Stellen. Freischaltkupplungen bleiben getrennt, bis sie wieder eingerastet werden, und die Sperrkupplung meldet die Überlast nur, ohne zu trennen.